Schweiz
Konsum - Detailhandel

Coop erzielt 2025 Umsatzrekord

Coop erzielt 2025 neuen Umsatzrekord und gewinnt Marktanteile

Der Detailhändler Coop hat 2025 unter anderem dank mehr Kundinnen und Kunden einen Umsatzrekord erzielt. Die Nummer 1 im Schweizer Detailhandel gemessen am Gesamtumsatz konnte seine Position festigen und gemäss eigenen Angaben Marktanteile hinzugewinnen.
06.01.2026, 09:3306.01.2026, 13:34

Der Umsatz stieg 2025 währungsbereinigt um 2,1 Prozent auf 35,4 Milliarden Franken, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Im Detailhandel ohne Treibstoffe legte Coop um 2,3 Prozent auf 21,1 Milliarden zu.

Das Wachstum geht auf verschiedene Faktoren zurück. «Im vergangenen Jahr konnten wir neue Supermärkte eröffnen, einen Kundenzuwachs stellen wir aber insgesamt über alle Regionen hinweg fest», sagte eine Coop-Sprecherin der Nachrichtenagentur AWP auf Anfrage. Voraussichtlich im laufenden Jahr werde Coop seinen tausendsten Supermarkt eröffnen.

Getragen wurde das Wachstum von Zuwächsen in mehreren Geschäftsbereichen. Die Coop-Supermärkte inklusive Onlineplattform Coop.ch erhöhten den Nettoerlös um 2,6 Prozent auf 12,4 Milliarden Franken, wobei der Onlinehandel um gut zehn Prozent zulegte. Die Fachformate mit Marken wie Interdiscount, Jumbo und Update Fitness dagegen legten zwar ebenfalls zu, allerdings weniger stark: Deren Zuwachs lag bei 1,7 Prozent. Dies bedeutet allerdings ebenfalls weitere Marktanteilsgewinne.

Der Geschäftsbereich Grosshandel und Produktion wuchs währungsbereinigt um 2,9 Prozent auf 17,2 Milliarden Franken.

Trotz der unterdurchschnittlichen Entwicklung der Fachformate will Coop im Gestensatz zur Konkurrentin Migros die Geschäfte nicht loswerden. «Es gibt keine Pläne für Umstrukturierungen oder Verkäufe», sagte die Coop-Sprecherin. Die Non-Food-Formate entwickelten sich alle über dem Markt und würden Marktanteile gewinnen. «Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung, insbesondere bei Interdiscount, Coop Vitality, Coop City und Jumbo.»

Weitere Details sowie Angaben zum Gewinn will Coop an der Bilanzmedienkonferenz am 17. Februar bekanntgeben. (dab/awp/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
16 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Loeffel
06.01.2026 10:11registriert Oktober 2016
Ich bin 2025 von Migros zu Coop konvertiert. Nach 25 Jahren Migros.

Hauptgrund: Qualität von Früchten und Gemüse (Frische).
315
Melden
Zum Kommentar
avatar
PascalP
06.01.2026 10:10registriert Oktober 2022
Ich denke die neue Strategie der Migros kommt bei vielen Kunden nicht gut an und hat somit zu dem Umsatz beigetragen.
265
Melden
Zum Kommentar
avatar
mental
06.01.2026 10:16registriert Dezember 2021
Die Produkte die mich in die Migros lockten wurden kaputt gespart, sind nun untauglich, oder schmecken nichtmehr.
Die paar Sachen die noch übrig bleiben besorg ich halt auch dort wo ich auch den Rest einkaufe.
277
Melden
Zum Kommentar
16
«Das müsste der politische Moment Europas sein – es braucht eine gemeinsame Armee»
Die regelbasierte Weltordnung wird durch die Macht des Stärkeren abgelöst. Politphilosoph Francis Cheneval erklärt, wie Europa darauf reagieren sollte – und was das für die Schweiz bedeutet.
Sie befinden sich derzeit in Kolumbien. Wie blickt man dort auf das Geschehen im Nachbarland Venezuela?
Francis Cheneval: Von vielen wird die Verhaftung Maduros positiv aufgenommen. Die venezolanische Expat-Community feiert sie regelrecht. Dennoch schaut man auch mit einer gewissen Besorgnis auf Venezuela. Es besteht die Gefahr, dass das Chaos und die Instabilität auf die kolumbianische Gesellschaft und die fragilen Institutionen überschwappen.
Zur Story